Gesund und schön mit Düften – die Welt der Aromatherapie

Der Duft von Gras, ein warmer Sommerregen, Zuckerwatte und frisch gebackener Kuchen oder das Parfum der ersten großen Liebe. Steigt uns ein bestimmter Duft in die Nase, werden Erinnerungen und die damit verbunden Emotionen lebendig. Düfte haben einen schnellen und direkten Zugang zu unserem Gehirn und üben somit unmittelbar Einfluss auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden aus. Dieses Wissen und die Kenntnisse über unsere Gesundheit machen die Aromatherapie und Aromapflege aus. Auch wenn diese Begriffe noch recht jung sind, so macht sich der Mensch schon seit Jahrtausenden die Heilkraft der Pflanzen zu nutze.

 

Die Geschichte der Aromatherapie

Therapie mit Düften – das ist das Prinzip der Aromatherapie. Der Einsatz von Heilpflanzen hat in der Geschichte der Menschheit eine lange Tradition. Auf allen Kontinenten und in allen Kulturen der Welt wurden sie als Medizin eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und Krankheiten zu heilen. Die alten Ägypter erkannten die pflegende Wirkung von ätherischen Ölen und Fetten. Sie sind sozusagen die Erfinder der Beautyprodukte und des Parfums. Königin Kleopatra soll die Segel ihrer Schiffe mit duftenden Essenzen besprüht haben, um bei ihren Nilfahrten immer in einer wohlriechende Wolke gehüllt zu sein. Der Begriff der Aromatherapie wurde dennoch erst einige tausend Jahre später von dem französischen Chemiker René-Maurice Gattefossé geprägt. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte er in seinem Labor einen Unfall, bei dem Gattefossé sich schwere Verbrennung an Kopf und Händen zuzog. Nachdem er in Folge sich mit Gassbrand infiziert hatte behandelte er sich mit Lavendelöl und bemerkte eine rasche Heilung ohne Narbenbildung. Daraufhin forschte er weiter an dem Thema und brachte mehrere Publikationen heraus in denen zum ersten Mal die therapeutische Anwendung von ätherischen Ölen beschrieben wurde. Die Aromatherapie war geboren.

 

Was ist Aromapflege?

Ganzheitliche Gesundheitsförderung und Steigerung des Wohlbefindens – das ist das Ziel der Aromapflege. Begleitend zur Therapie kommen gezielte pflegerische Maßnahmen mit Aromen zum Einsatz. Gerade im Wechselspiel von Körper und Seele werden die ätherischen Öle und Fette gezielt eingesetzt, um auf beiden Ebenen zu wirken. Damit erzielen sie einen positiven Effekt auf den gesamten Körper und steigern den Therapieerfolg. Die Wirkung sehe ich tagtäglich in meiner Arbeit als Gesundheits- und Krankenpfleger im Bereich Psychosomatik und Psychotherapie tätig. Neben verschiedenen Aus- und Weiterbildungen auf dem Gebiet der Aromatherapie und -pflege, sammle in der Arbeit mit meinen Patienten wertvolle Erfahrungen mit den duftenden Essenzen. Dieses Wissen gebe ich sehr gerne in meinen Seminaren und Workshops an Dich weiter.

 

Mehr Wissen zur Aromatherapie und -pflege

Die Grundlagen der Aromatherapie

Zum Einstieg in die Aromakunde erhältst Du in den folgenden Blogartikeln die wichtigsten Grundlagen. Was sind ätherische Öle? Woher kommen sie und wie wirken sie auf Körper und Psyche? Außerdem bekommst Du Tipps für die praktische Anwendung sowie eine Liste der Düfte, die sich besonders gut für Einsteiger eignen.

Die 3 wichtigsten Bestandteile der Aromatherapie    

Ätherische Öle, fette Öle und Hydrolate – das sind die wichtigsten Begriffe, die Du kennen solltest. Was das jeweils ist, wie Du damit in der Aromakunde arbeitest und wie Du gute Qualität erkennst, beschreiben die folgenden Blogartikel:

 

Weiterführende Links zum Thema

Interview für „So-gesund“
„Rosenblatt und Sandelholz: Aromatherapie“ (2018)

Podcast-Gespräch mit Dr. Janna Scharfenberg von „In Good Health“
„Aromatherapie“ (2016)

Gastbeiträge in Blogs
Ein wichtiger Einsatzbereich der Aromatherapie ist die Raumbeduftung.
„Aromatherapie und Mediation“ (2015) im Blog von Al Weckert
„Mediation und Düfte: eine Neuentdeckung“ (2014) im Blog von Verena Hutschenreuter