Ätherische Öle sind der Dreh- und Angelpunkt der Aromakunde. Wer mit Düften in Aromatherapie, Aromapflege oder Aroma-Coaching arbeitet, begegnet ihnen immer wieder. Auch in meinem Ansatz PsychoAroma bilden sie eine wichtige Grundlage.

Doch was sind ätherische Öle eigentlich? Wie entstehen sie in einer Pflanze, wie werden sie gewonnen und warum können sie auf Körper und Psyche wirken? Und ebenso wichtig: Was unterscheidet ein natürlich gewonnenes ätherisches Öl von einem synthetisch komponierten Duft und wo liegen Risiken und Grenzen?

Am Beispiel der Damaszener Rose (Rosa damascena) lassen sich diese Fragen besonders anschaulich beantworten. Rosenöl begleitet mich fachlich seit vielen Jahren. Im bulgarischen Tal der Rosen habe ich Ernte und Destillation selbst erlebt, im Rosenmuseum Steinfurth die Geschichte dieser besonderen Pflanze vertieft und mich intensiv mit ihrer Verwendung in der Aromakunde beschäftigt.

Die Rose wird uns deshalb durch diesen Artikel begleiten. An ihr lässt sich exemplarisch zeigen, was ätherische Öle sind, wie sie hergestellt werden, woraus sie bestehen, wie ihre Wirkungen wissenschaftlich eingeordnet werden können und warum Qualität dabei eine entscheidende Rolle spielt.

 

Grundlagen der Aromakunde

Drei Pflanzenstoffgruppen spielen in der Aromakunde eine zentrale Rolle. Diese Artikelserie stellt sie anhand konkreter Beispiele vor:

Ätherische Öle – Damaszener Rose
Fette Pflanzenöle – Walnussöl
Hydrolate – Hamamelis

 

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind flüchtige Vielstoffgemische, die von Pflanzen gebildet werden. Anders als fette Pflanzenöle verdunsten sie, ohne einen typischen Fettfilm zu hinterlassen. Sie bestehen aus zahlreichen natürlichen Verbindungen, deren Zusammenspiel den charakteristischen Duft und die Eigenschaften des jeweiligen ätherischen Öls prägt (de Sousa, 2023).

Ätherische Öle sind damit keine einzelnen Wirkstoffe, sondern komplex zusammengesetzte Pflanzenstoffe. Welche chemischen Verbindungen darin vorkommen und warum sich ihre Zusammensetzung unterscheiden kann, schauen wir uns im weiteren Verlauf noch genauer an.

Je nach Pflanzenart werden diese flüchtigen Stoffe in Blüten, Blättern, Fruchtschalen, Samen, Wurzeln, Rinden, Harzen oder Holz gebildet und gespeichert. Für die Pflanze selbst erfüllen sie unterschiedliche ökologische Funktionen: Sie können beispielsweise Bestäuber anlocken, Fraßfeinde abwehren oder zum Schutz gegenüber Mikroorganismen beitragen.

Bei der Rose (Rosa damascena) befinden sich die für das Rosenöl entscheidenden flüchtigen Stoffe in den Blüten und dort nur in sehr geringer Konzentration. Genau das wird noch wichtig, wenn wir uns anschauen, wie Rosenöl hergestellt wird und warum dafür enorme Mengen frisch geernteter Rosenblüten benötigt werden.

 

Wie werden ätherische Öle hergestellt?

Die meisten ätherischen Öle werden durch Wasser- oder Wasserdampfdestillation aus dem jeweiligen Pflanzenmaterial gewonnen. Dabei werden die flüchtigen Bestandteile aus Blüten, Blättern, Holz oder anderen Pflanzenteilen mit dem Wasserdampf herausgelöst. Beim anschließenden Abkühlen entstehen zwei Produkte: das ätherische Öl und das aromatische Pflanzenwasser, das als Hydrolat bezeichnet wird (Kant & Kumar, 2022).

Wie aufwendig dieser Prozess sein kann, habe ich selbst in Bulgarien im Tal der Rosen erlebt. Während der Rosenblüte werden dort große Mengen frisch geernteter Blüten der Damaszener Rose möglichst zeitnah zu den Destillen gebracht. Säcke voller Rosen verschwinden in den großen Destillationsbehältern und am Ende bleibt nur eine erstaunlich kleine Menge Rosenöl zurück.

Untersuchungen zu Rosa damascena zeigen entsprechend sehr geringe Ölausbeuten. Für etwa ein Kilogramm Rosenöl können mehrere Tonnen frischer Rosenblüten erforderlich sein. Die tatsächliche Ausbeute kann unter anderem durch Pflanzenmaterial, Herkunft und Erntebedingungen beeinflusst werden (Dobreva et al., 2023).

 

Ätherisches Öl, Essenz oder Absolue – was ist der Unterschied?

Nicht alle aromatischen Pflanzenstoffe werden auf die gleiche Weise gewonnen. Neben der Destillation kommen je nach Pflanze weitere Verfahren zum Einsatz. Dadurch entstehen unterschiedliche Produkte, die umgangssprachlich häufig unter „ätherischen Ölen“ zusammengefasst werden, fachlich jedoch unterschieden werden sollten (Kant & Kumar, 2022).

Ätherische Öle im engeren Sinne werden überwiegend durch Destillation gewonnen. Bei Zitrusfrüchten wie Zitrone, Orange oder Bergamotte befinden sich die flüchtigen Duftstoffe vor allem in der Schale und werden meist mechanisch durch Expression (Kaltpressung) gewonnen. Die daraus gewonnenen Produkte werden auch als Essenzen bezeichnet.

Bei empfindlichen Blüten können dagegen Lösungsmittelextraktionen eingesetzt werden. Dabei entsteht zunächst ein sogenanntes Concrete, aus dem anschließend das hochkonzentrierte Absolue gewonnen werden kann. Bekannte Beispiele sind Jasmin- oder Tuberosen-Absolue.

Auch die Rose zeigt, warum diese Unterscheidung wichtig ist: Aus Rosa damascena können sowohl destiliertes Rosenöl als auch Rosen-Absolue hergestellt werden. Beide stammen aus derselben Pflanze, unterscheiden sich jedoch durch das Gewinnungsverfahren und damit auch in ihrer chemischen Zusammensetzung und ihrem Duftprofil.

 

Was steckt in ätherischen Ölen?

Ätherische Öle bestehen nicht aus einem einzelnen Wirkstoff, sondern aus zahlreichen chemischen Verbindungen, deren Zusammensetzung für jedes Öl charakteristisch ist. Zu den wichtigen Stoffgruppen gehören beispielsweise Monoterpene und Sesquiterpene sowie Alkohole, Ester, Aldehyde, Ketone oder Phenole. Zusammengenommen bilden sie das komplexe Vielstoffgemisch eines ätherischen Öls und prägen dessen Duft und biologische Eigenschaften (de Sousa, 2023).

Dabei ist die Zusammensetzung eines natürlichen ätherischen Öls keineswegs immer identisch. Pflanzenart, Herkunft, Klima, Erntezeitpunkt, verwendeter Pflanzenteil und Gewinnungsverfahren können beeinflussen, welche Inhaltsstoffe in welcher Konzentration vorkommen. Auch deshalb reicht der Pflanzenname allein nicht aus, um ein ätherisches Öl vollständig zu charakterisieren.

Das zeigt sich gut am Rosenöl. Zu seinen charakteristischen Bestandteilen zählen unter anderem Citronellol, Geraniol und Nerol. Analysen zeigen zugleich, dass sich deren Anteile zwischen verschiedenen Rosenölen unterscheiden können (Dobreva et al., 2023). Rosenöl hat zum Teil bis über 550 verschiedene Inhaltsstoffe. Der typische Rosenduft entsteht damit aus dem Zusammenspiel zahlreicher Verbindungen und nicht aus einem einzelnen „Rosenwirkstoff“.

 

Wie wirken ätherische Öle auf Körper und Psyche?

Ätherische Öle können über unterschiedliche Wege wirken. Bei der Inhalation werden ihre flüchtigen Moleküle über die Nase aufgenommen. Gleichzeitig nehmen wir ihren Geruch über das Riechsystem wahr. Dadurch treffen zwei Ebenen aufeinander: die biologischen Eigenschaften der Inhaltsstoffe und die individuelle Verarbeitung eines Geruchs mit seinen Erfahrungen, Bewertungen und emotionalen Verknüpfungen (Herz, 2009; Lizarraga-Valderrama, 2021).

Auch über die Haut können Bestandteile ätherischer Öle aufgenommen werden. Welche Effekte auftreten können, hängt dabei unter anderem vom jeweiligen Öl, seiner chemischen Zusammensetzung, Konzentration und Anwendungsform ab. Übersichtsarbeiten zeigen, dass verschiedene Bestandteile ätherischer Öle auf unterschiedliche biologische Prozesse und das Nervensystem einwirken können (Sattayakhom et al., 2023).

Gerade bei der Wirkung auf die Psyche ist deshalb Vorsicht mit einfachen Aussagen wie „dieses Öl wirkt beruhigend“ geboten. Gerüche wirken nicht immer bei jedem Menschen gleich. Persönliche Erfahrungen, erlernte Assoziationen, Erwartungen und die Situation, in der ein Duft wahrgenommen wird, können die Reaktion wesentlich mitbestimmen (Herz, 2009).

Damit sind ätherische Öle besonders interessante Vielstoffgemische: Ihre Wirkung lässt sich weder allein auf ihre chemischen Inhaltsstoffe noch allein auf den wahrgenommenen Duft reduzieren. Beide Ebenen können zusammenspielen.

 

Warum 100 % naturreine ätherische Öle?

In PsychoAroma arbeite ich ausschließlich mit 100 % naturreinen ätherischen Ölen. Das hat seinen Ursprung auch in meiner fachlichen Entwicklung: Mein Weg zur Arbeit mit Düften begann in der klassischen Aromakunde und Aromapflege. Dort stehen die aus Pflanzen gewonnenen Stoffe im Mittelpunkt, keine synthetisch komponierten Duftmischungen.

Dieser Unterschied ist wesentlich. Ein natürliches ätherisches Öl ist ein komplexes Vielstoffgemisch, dessen Zusammensetzung durch die Pflanze selbst entstanden ist. Ein synthetisch erzeugter Duft kann einen bekannten Geruch zwar nachbilden, ist damit chemisch jedoch nicht automatisch mit dem natürlichen ätherischen Öl gleichzusetzen. Wenn wir die Eigenschaften ätherischer Öle und ihrer Inhaltsstoffe betrachten, müssen wir deshalb auch wissen, mit welchem Stoffgemisch wir tatsächlich arbeiten.

Ich vergleiche diesen Unterschied gerne mit Musik: Eine stark komprimierte Audiodatei lässt uns ein Musikstück noch eindeutig erkennen. Im Konzertsaal erleben wir dagegen das gesamte Orchester mit seinen Instrumenten, Obertönen und feinen Nuancen. Ähnlich kann ein synthetischer Duft nach Rose riechen, ohne deshalb das komplexe Stoffprofil eines natürlichen Rosenöls abzubilden.

Für PsychoAroma ist diese Unterscheidung deshalb eine fachliche Grundlage: Wenn wir mit den Eigenschaften eines pflanzlichen Vielstoffgemisches arbeiten, muss nachvollziehbar sein, welches ätherische Öl tatsächlich vorliegt, wie es zusammengesetzt ist und welche Qualität es besitzt. Naturreinheit ist hier kein pauschales Versprechen für eine bessere oder stärkere Wirkung, sondern beschreibt die Grundlage, mit der gearbeitet wird.

 

Was sagt die Forschung über die Wirkung von Rosenöl?

Die Damaszener Rose wird traditionell in unterschiedlichen Anwendungsbereichen genutzt. Inzwischen untersucht auch die Forschung, welche Effekte Rosenöl und verschiedene Anwendungen tatsächlich haben können.

Eine randomisierte klinische Studie mit Patient:innen vor einer Koronarangiographie zeigte beispielsweise, dass die inhalative Anwendung von Rosa damascena mit einer Verringerung von Stress und Angst verbunden war (Bikmoradi et al., 2022). Auch bei Patient:innen mit Verbrennungen wurden nach einer Aromaanwendung mit Rosa damascena Verbesserungen von Angst und Schlafqualität beobachtet (Mokhtari et al., 2023).

Inzwischen liegen auch systematische Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen vor. Eine aktuelle Meta-Analyse von 28 randomisierten kontrollierten Studien fand Hinweise auf eine Verringerung von Angst und Stress sowie eine Verbesserung der Schlafqualität durch Aromaanwendungen mit Rosa damascena (Xu et al., 2025). Gleichzeitig zeigten sich bei mehreren Ergebnissen deutliche Unterschiede zwischen den einbezogenen Studien. Die Befunde sind daher vielversprechend, sollten jedoch differenziert interpretiert werden.

Gerade daran zeigt sich, wie ätherische Öle wissenschaftlich betrachtet werden sollten: Traditionelle Erfahrungen können interessante Ausgangspunkte liefern. Entscheidend ist, welche Wirkungen unter welchen Bedingungen tatsächlich untersucht und belegt wurden.

 

Gibt es Nebenwirkungen und Risiken?

Ätherische Öle sind natürliche Pflanzenstoffe, doch natürlich bedeutet nicht automatisch harmlos. Aufgrund ihrer hohen Konzentration können einzelne Inhaltsstoffe unerwünschte Reaktionen hervorrufen. Entscheidend sind dabei unter anderem das verwendete Öl, die Dosierung, die Anwendungsform und die individuelle Empfindlichkeit.

Zu den bekannten Risiken gehören Hautreizungen und allergische Kontaktreaktionen. Bestimmte ätherische Öle beziehungsweise einzelne ihrer Inhaltsstoffe können zudem phototoxisch wirken und die Haut nach UV-Einstrahlung schädigen. Besonders bei empfindlichen Personen, Kindern, Schwangeren oder bestehenden Erkrankungen müssen mögliche Einschränkungen und Kontraindikationen berücksichtigt werden (Posadzki et al., 2012).

Auch die Art der Anwendung spielt eine Rolle. Ein ätherisches Öl, das für eine bestimmte Anwendung geeignet ist, ist deshalb nicht automatisch für jede andere Anwendungsform oder Dosierung geeignet.

Sachgerechte Auswahl, Dosierung und Anwendung gehören zu einem professionellen Umgang mit ätherischen Ölen.

 

Woran erkennt man hochwertige ätherische Öle?

Bei ätherischen Ölen entscheidet die Qualität des Ausgangsmaterials und der Verarbeitung wesentlich darüber mit, welches Produkt am Ende entsteht. Für eine fachgerechte Anwendung sollte deshalb nachvollziehbar sein, welche Pflanze verwendet wurde, welcher Pflanzenteil verarbeitet wurde, woher das Pflanzenmaterial stammt und wie das Öl gewonnen wurde.

Eine aussagekräftige Deklaration enthält unter anderem den botanischen Namen, den verwendeten Pflanzenteil, das Gewinnungsverfahren und die Herkunft. Auch Angaben zu Anbauweise, Charge und gegebenenfalls relevanten Inhaltsstoffen können eine fundierte Beurteilung unterstützen. Bei einem naturreinen ätherischen Öl sollten zudem keine synthetischen Duftstoffe oder fremden ätherischen Öle zugesetzt sein.

Gerade bei kostbaren Ölen wie Rosenöl ist dieser Blick auf die Qualität besonders wichtig. Die enorme Menge an Pflanzenmaterial und der aufwendige Herstellungsprozess machen echtes Rosenöl teuer und damit zugleich anfällig für Verfälschungen. Ein niedriger Preis allein sollte deshalb bei einem vermeintlich 100 % naturreinen Rosenöl durchaus aufmerksam machen.

Qualität ätherischer Öle

Bei der fachlichen Beurteilung begegnen uns dabei Begriffe wie genuin, authentisch, unverfälscht und sortenrein. Sie beschreiben unterschiedliche Qualitätsmerkmale und helfen dabei zu beurteilen, ob tatsächlich das deklarierte, naturbelassene ätherische Öl vorliegt.

 

Fazit – Ätherische Öle brauchen Wissen und Qualität

Ein kleines Fläschchen ätherisches Öl lässt kaum erahnen, was sich darin verbirgt. Gerade die Damaszener Rose macht das eindrucksvoll sichtbar: Pflanzenwissen, komplexe Chemie und aufwendige Gewinnung treffen auf einen Duft, den wir individuell wahrnehmen, bewerten und mit Erfahrungen verbinden.

Meine Begegnungen mit der Rose im bulgarischen Tal der Rosen und im Rosenmuseum Steinfurth haben meinen Blick auf diese Pflanzenstoffe zusätzlich geprägt. Wer erlebt, wie viel Pflanzenmaterial, Arbeit und Wissen hinter wenigen Tropfen stehen, betrachtet ätherische Öle mit anderen Augen.

Für mich liegt genau darin eine Grundlage professioneller Aromakunde und von PsychoAroma: Ätherische Öle brauchen weder überhöhte Wirkversprechen noch eine romantisierte Vorstellung von Natur. Sie brauchen fundiertes Wissen, nachvollziehbare Qualität und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Möglichkeiten und Grenzen. Deshalb arbeite ich mit naturreinen ätherischen Ölen, bei denen der pflanzliche Ursprung und das komplexe Vielstoffgemisch im Mittelpunkt stehen.

Ätherische Öle sind dabei erst ein Teil der Aromakunde. Fette Pflanzenöle und Hydrolate bringen jeweils eigene Eigenschaften mit. Ihnen widmen sich die beiden weiteren Beiträge dieser Grundlagenserie.

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Quellen
  1. Bikmoradi, A., Roshanaei, G., Moradkhani, S., & Fatahi, A. (2022). Impact of inhalation aromatherapy with Damask rose (Rosa damascena) on stress, anxiety and hemodynamic parameters of patients undergoing coronary angiography: A single blind randomized clinical trial. Journal of Complementary and Integrative Medicine, 19(3), 753–761.
  2. de Sousa, D. P. (Ed.). (2023). Essential oils: Chemistry and pharmacological activities. Biomolecules, 13(7), 1144.
  3. Dobreva, A., Velcheva, A., Bardarov, V., & Bardarov, K. (2023). Chemical composition of different genotypes oil-bearing roses and their hydrosols. Resources, 12(7), 83.
  4. Herz, R. S. (2009). Aromatherapy facts and fictions: A scientific analysis of olfactory effects on mood, physiology and behavior. International Journal of Neuroscience, 119(2), 263–290. https://doi.org/10.1080/00207450802333953
  5. Kant, R., & Kumar, A. (2022). Review on essential oil extraction from aromatic and medicinal plants: Techniques, performance and economic analysis. Sustainable Chemistry and Pharmacy, 30, 100829. https://doi.org/10.1016/j.scp.2022.100829
  6. Lizarraga-Valderrama, L. R. (2021). Effects of essential oils on central nervous system: Focus on mental health. Phytotherapy Research, 35(2), 657–679. https://doi.org/10.1002/ptr.6854
  7. Mokhtari, R., Ajorpaz, N. M., Abdi, K., & Golitaleb, M. (2023). The effects of Rosa damascena aromatherapy on anxiety and sleep quality in burn patients: A randomized clinical trial. Burns, 49(4), 973–979.
  8. Posadzki, P., Alotaibi, A., & Ernst, E. (2012). Adverse effects of aromatherapy: A systematic review of case reports and case series. International Journal of Risk & Safety in Medicine, 24(3), 147–161. https://doi.org/10.3233/JRS-2012-0568
  9. Sattayakhom, A., Wichit, S., & Koomhin, P. (2023). The effects of essential oils on the nervous system: A scoping review. Molecules, 28(9), 3771. https://doi.org/10.3390/molecules28093771
  10. Xu, S., Shen, X., Xu, L., Xue, L., Wu, P., Wang, S., & Hu, X. (2025). The effects of Rosa damascena aromatherapy on mood and sleep: A systematic review and meta-analysis. Frontiers in Public Health, 13, 1646592. https://doi.org/10.3389/fpubh.2025.1646592